Herzlich willkommen im Zentrum der Pflanzenwelt
Willst Du wissen was Schönheit ist, so gehe hinaus in die Natur
Albrecht Dürer
Philosophie
Biologische Vielfalt und nachhaltige Nutzung von Lebensräumen sind eine wichtige Grundlage für das Wohlergehen der Menschen. Die Klimaforscher sind sich einig. Hitzewellen, Dürren und Starkregen werden uns in Zukunft begleiten. Jeder Gartenbesitzer kann jetzt etwas dagegen tun.
Der Schutz unserer Umwelt ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Es geht darum, Lebensraum der Pflanzen, der Tiere und den Menschen zu schützen.
Aktuelles
Der Garten im September

Jetzt beginnt die goldene Übergangszeit. Gartenarbeit ist gesund, das ist wissenschaftlich bewiesen. Nicht nur für unseren Körper und unsere Seele, auch für unsere Umwelt ist Garten ein wichtiger Beitrag. Mit Ihrem Garten können Sie ein kleines Ökosystem schaffen. Eine Wasserstelle hilft den Vögeln und Insekten um zu trinken und für uns Menschen beruhigt die Bewegung und das Plätschern von Wasser,
es entspannt.
Die Obst- und Gemüseernte geht weiter. Leimringe anbringen: Die flugunfähigen Weibchen des Frostspanners (Operophtera brumata) klettern die Stämme von Obstbäumen hinauf und legen ihre Eier ab. Um das zu verhindern, empfiehlt es sich, Obstbäume bereits im Anfang September mit Leimringen auszustatten.
Die Blütenpracht im September ist kein Zauberwerk. Tatsächlich blühen sogar so viele unterschiedliche Stauden, Gehölze und Blumen im September, dass es gar nicht so einfach ist, die Frage „Was blüht im September?“ zu beantworten. Zu den klassischen Blumen, die auch noch im September ihre Blüten zeigen, gehören auf jeden Fall Aster (Asteraceae), Sonnenhut (Echinacea) und Fetthennen (Sedum). Im Blumenbeet bezaubern Herbstanemonen (Anemone hupehensis) mit ihren eindrucksvollen Blüten.
Eine Mulchschicht nach einer Beet Neugestaltung hält die Feuchtigkeit im Boden und hilft den Pflanzen weiterhin Wurzeln zu bilden. Die Rose, mit ihrem langen Wurzelwerk wurde zur Klimagewinnerin. Blumenzwiebeln werden ebenfalls im September gesetzt, damit es im kommenden Frühling wieder schön blüht.
Ein vielfältig gestaltetes Stauden- und Sträucherbeet bietet der Tierwelt reichlich Nektar. Der Sonnenhut, die Indianernessel und die Schafgarbe sind nur einige wundervolle Stauden. Zusammen mit Hortensien und Funkien im Halbschattenbereich bilden sie ein Blütenmeer zum träumen und verweilen.
Nach dem trockenen Sommer braucht der Rasen jetzt eine besondere Pflege. Vertikutieren im September um den Rasenfilz zu entfernen und anschließend die Lücken auszubessern. Der Boden ist noch warm und die Neuansaat ist jetzt gut möglich, weil die Samen schnell keimen. Zum Abschluss kommt ein Herbstdünger auf die Rasenfläche und ermöglicht die gute Vorbereitung auf den Winter.
Pflanzen als CO2-Puffer?
Stoppen können Pflanzen den Klimawandel nicht–aber ihn verlangsamen.
Wir alle können dabei helfen indem wir die Grünflächen und Gärten mit der Vielzahl an Pflanzengattungen und Möglichkeiten gestalten. Pflanzen betreiben Photosynthese und dazu benötigen sie Kohlenstoffdioxid (CO2). Pflanzen nehmen Wasser aus ihrer Umgebung und CO2 aus der Luft auf. Mithilfe von chemischer Energie, die sie in ihren Blättern aus Sonnenlicht gewinnen, stellen sie Sauerstoff und Zucker her, der ihnen als Nahrung dient. Deshalb ist es auch wichtig, das Herbstlaub am Baum ausreifen zu lassen und erst mit einem Rückschnitt nach dem Blattfall zu beginnen. Ein zu früher Rückschnitt unterbricht den Kreislauf und die Pflanzen haben keine Gelegenheit die Nährstoffe für das kommende Jahr wieder einzulagern.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Nachts im Gewächshaus Wir laden ein zu einem gemütlichem „Mädels“-Abend
- September um 18:00 Uhr Botanical Art Night (Kreativität und Wein)
Unkostenbeitrag 15,- €. Um Anmeldung wird gebeten.
